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Welttag der Behinderten

3. Dezember – Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Mit dem Welttag der Behinderung will die HPZ gGmbH auf die Daseinsberechtigung von Werkstätten in Zeiten der Inklusion hinweisen. Gerade für Menschen mit geistigen oder mehrfach schweren Behinderungen sowie psychischen Erkrankungen ist der erste Arbeitsmarkt nur für wenige zugänglich. Das HPZ bietet die Bandbreite individueller Arbeitsmodelle vom beschützten Rahmen bis hin zur Qualifizierung und Begleitung einiger Motivierter in sozialversicherungspflichtige Jobs.

Gut zu wissen!

1981 rief die UNO das Jahr der Behinderten aus. Damit wollte sie auf Menschen mit Behinderung sowie deren Anliegen aufmerksam zu machen. Die Ideen und Maßnahmen dieses Jahres wurden von 1983 bis 1993 in der Dekade der behinderten Menschen weitergeführt. Die UNO initiierte den Internationalen Tag der Behinderten am 3. Dezember 1992, der 2003 erstmals gefeiert wurde. Der Tag soll jährlich das Bewusstsein der Menschen zu dieser Thematik wach halten.
(Dieser Text wurde von www.kleiner-kalender.de entnommen.)

Das neue Bundesteilhabegesetz 2018

Wenn das individuelle "Budget für Arbeit" ab Januar 2018 jedem Werkstattbeschäftigten in Deutschland zusteht, soll der Weg aus der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt geöffnet werden. Es ermöglicht dauerhafte hohe Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, welche die geringere Arbeitsleistung ausgleichen sollen. Dazu wird es parallel zu Werkstätten auch Integrationsbetriebe geben. Wer den Anforderungen des ersten Arbeitsmarkts nicht gewachsen ist, kann auf seine alte Stelle in der Werkstatt zurückkehren.

Moderne Werkstätten wie wir sind wichtig im Inklusions-Mix

In acht Bundesländern wird das „Budget für Arbeit“ bereits erprobt. Dr. Michael Weber hält es für ausgeschlossen, dass Werkstätten wie das HPZ überflüssig werden. „Für Menschen mit schwersten mehrfachen Behinderungen und denjenigen, die an den Bedingungen des ersten Arbeitsmarktes gescheitert sind, bleiben Werkstätten mit langjährigen Erfahrungen und dem Fachpersonal eine wichtige Alternative.“ Die WfbMs des HPZ sehen sich als Schutzräume im sozialen Sinn, die Sicherheit geben, das Selbstwertgefühl der Betroffenen steigern und -nicht für jeden- aber als Institution unentbehrlich sind.

 

Abschaffung von Werkstätten in Großbritannien gescheitert

Das Negativbeispiel Großbritannien zeigt, dass Inklusion um jeden Preis nicht machbar ist. Nachdem 2013 aufgrund von Inklusion, mit der man gleichzeitig Sparmaßnahmen verknüpfen wollte, die letzten Behindertenwerkstätten geschlossen wurden, ist die Hälfte der früheren Beschäftigten arbeitslos.* Der Großteil der Menschen mit Behinderungen und vor allem der Mitarbeiter mit psychischen Erkrankungen bei Impuls/HPZ bestätigen die Einschätzung. Ein Mitarbeiter, der eine Leidensgeschichte auf dem ersten Arbeitsmarkt  mit seinen psychischen Erkrankungen durchmachen musste, ehe er bei Impuls landete sagt: „Ich fühle mich dort zum ersten Mal sehr wohl. Ich habe neue Kontakte und Freundschaften mit den Kollegen geschlossen. Meine psychotischen Störungen sind gemindert und ich habe einfach wieder mehr Lebensqualität und –mut.“

Neue Videos anlässlich des 50-jährigen Jubiläums

Integration und Menschlichkeit sind die Werte, für die wir stehen

Unser Auftrag

Die Teilhabe behinderter Menschen an der Arbeitswelt voranbringen und ihre Integration in die Gesellschaft fördern. Für die Wirtschaft sind wir ein gefragter Dienstleister, der für eine große Palette an Aufgabenstellungen individuelle Lösungen anbietet. Auf diese bewährte Zusammenarbeit setzen immer mehr kleine wie große Unternehmen. Sie profitieren dabei nicht nur von unseren hervorragenden Angeboten, unserem besonderen Faktor Menschlichkeit, sondern auch von einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.